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chen. Ein Anderes iſt es, wo das Schickſal eine Frau mit allen Anſpruchen ihres Herzens auf Gluͤck zur Reſignation beſtimmt hat, wo das Grab viel⸗ leicht ihre Liebe deckt und die heilige Treue ihres Herzens ſie ohne ein aͤußeres, kirchliches Geluͤbde zur Nonne weihete, oder wo ſie ihres Talentes be⸗ darf, ſich ſelbſt und ihrer Familie einen anſtaͤndigen Lebensunterhalt zu erwerben; da laßt uns ſchonend urtheilen und theilnehmend wuͤnſchen, daß es der Poeſie gelingen möge, dem Dornenkranz, den ſie traͤgt, die ſcharfen Spitzen zu nehmen, und in den Gebilden ihrer Phantaſie Troſt fuͤr die Leiden einer rauhen Wirklichkeit zu finden. — Aber ſelbſt in ſol⸗ cher Lage iſt die Kunſt nur ein Nothbehelf, und jeder Standpunkt im Leben, der ihr häusliche Thaͤ⸗ tigkeit, Regſamkeit fuͤr Andere, Fleiß, Verborgenheit, Beſchraͤnkung auf einen kleinen Kreis ſichert, wird dem Frieden ihres Herzens, ihrer Ruhe und ihrem Gluͤck heilſamer ſein, als es irgend eine Art von literariſcher oder kunſtleriſcher Beruͤhmtheit zu wer⸗ den vermag. Eine Erfahrung, die ich machte, war mir vorzuglich ſchmerzlich, in dem, was ich ſchrieb, piegelte ſich, vielleicht aus Mangel an Talent, das Selbſtempfundene, Selbſterlebte treu ab, und dieſe Wahrheit der Empfindung und der Darſtellung


