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ʒens vertrauen und ewig bei ihr allein Troſt fuͤr ieden Kummer ſuchen. Ich wuͤrde, wenn ich mich von ihr trennen muͤßte, das Leben in ſeinen edelſten Hoff⸗ nungen nicht aufgeben, aber mit unvergänglicher, wehmuthsvoller Sehnſucht wuͤrde ich ihrer ewig, ewig als des beſten und theuerſten Weſens gedenken, was ich je gekannt habe, und Alles, was das Gluͤck mir dann noch geben koͤnnte, waͤre genußloſe Ruhe. Oft beſeligen wonnevolle Ahnungen mein Herz, eine eigene Ruͤhrung und Innigkeit ſchimmert zuweilen durch ihre friedliche Ruhe, und einzelne ihrer Worte, ein⸗ zelne ihrer Blicke ſind voll unendlichen Zaubers ſußer, tiefer Empfindung, aber dann iſt ſie auch wieder ganz Heiterkeit, ganz Muthwille. Sie muß es fuͤhlen, daß ihr lebensreiches, warmes Bild längſt in meinem Herzen die Truggeſtalt verloͤſcht hat, die ich zu lieben waͤhnte; doch ſie macht ſich ein Vergnügen daraus, mich mit der Erinnerung an Si⸗ donie zu plagen, und je mehr ihr Bild in meiner Phantaſie verbleicht, in deſto gluͤhendern Farben ſucht ſie es wieder aufzufriſchen. Wie dem aber auch ſei, mein Schickſal muß ſich bald entſcheiden; ich darf meine Abreiſe nicht lange mehr verzoͤgern, und kann Norwegen nicht verlaſſen, ohne Dorotheens Herz uͤber den Gehalt meiner Zukunft beftagt zu
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