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ſtut daß wir in jenem erkuͤnſtelt exaltirten Zuſtande des Gemuͤths ihren Druck doppelt hart empfinden. Ich wuͤnſche mir keine Abgeſchiedenheit von der Welt, kein Einſiedlerleben; ich will wirken und handeln, will mit Freunden frohlich leben und mich in Kunſt und Wiſſenſchaft alles Schonen meiner Zeit, und vorzuglich meines Volkes erfreuen; aber vor allen Dingen will ich Gatte, Vater, Hausherr ſein und werden, und in der großen Welt nur fuͤr die kleine Welt meines Herzens und ſeines Gluͤckes leben. O Ferdinand, wenn Dorothea mich liebte, wie unaus⸗ ſprechlich glůͤcklich wuͤrde es mich machen, ſie als Tochter in das Haus meines ehrwuͤrdigen Vaters einzufuͤhren! Wie reich iſt ſie an allen Tugenden, durch die das Weib dauernd begluͤcken kann! Ich vergoͤttere ſie nicht mit blinder Leidenſchaft, kein Sturm erſchottert meine Seele, keine verzehrende Gluth lodert in meinem Herzen, aber wie ein ſtiller Friedensengel beſeligt mich ihre Naͤhe, ihr Blick, ich möchte immer um ſie ſein, ſie ſehen, ſie hören, an ihrer ſtill waltenden Liebe, mit der ſie fuͤr Alles ſorgt, was ſie umgibt, an ihrer heitern Geſchäftigkeit, ihrem Ernſt, ihrem Scherz mich erfreuen, ihr meine ganze Seele aufſchließen, ihr jeden Gedanken meines Her⸗ 8*


