des Geiſtes vom Vater und vom Sohn, hin zu ſich zu ziehen in das ewige Vaterland. *
In Jeſus nahete und vereinigte ſich die Gottheit mit dem menſchlichen, durch ſeine Erniedri⸗ gung allein auf die Sinnenwelt beſchraͤnkten Geiſt, und verband ſich zugleich auch weſentlich mit der phyſiſchen Natur, um die in ihrem Innern ſchlum⸗ mernde Moͤglichkeit der Wieder⸗Vergöttlichung zu wecken und von Neuem zu beleben. Als Held und Sieger ging er durch die Irr- und Truͤbſale des Lebens, und die Racht des Todes zur Auferſtehung uns voran und ſchwang ſich dann verklaͤrt empor zu jener Herrlichkeit, die ihm eigen war, ehe die Welt geſchaffen wurde.
Durch ſeine Geburt, ſein Leiden, Sterben und Auferſtehen vollendete Jeſus auf Erden das große Werk der Erloͤſung, und vernichtete dadurch, als Erſtling der Erſtandenen, die Macht des Todes und des Teufels. t
Der erſte Urheber der Selbſtſucht, dieſer Mut⸗ ter des Neides, des Stolzes, der Zwietracht und des Haſſes, ſo wie alle ſpaͤtern Theilnehmer des Boͤſen, wurden Stoͤrer der gottlichen Schoͤpfungs⸗Harmo⸗ nie, ſie wurden Widerſacher Gottes. Wer ſich aber


