Teil eines Werkes 
12. Band (1830)
Entstehung
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Weſenheit, die wuͤrde kein Geſchöpf, auch der nächſte Seraph an ſeinem Throne nicht, zu faſſen und zu ertragen vermoͤgen, ſondern der erhabenſte aller ge⸗ ſchaffenen Geiſter erkennt ihn doch nur in ſeinen Eigenſchaften und ſeinen Werken. In Beziehung auf die Menſchen hat er ſich ihnen ſichtbar in ſei⸗ ner Schoͤpfungskraft offenbart, als das ewig ſpre⸗ chende Wort und in der Selbſtſtandigkeit ſeines in⸗ nern Weſens und in der Beziehung zu ſich ſelbſt, als der ewige Vater, der vom Geſchoͤpf im Sohn, als dem Erkennbaren im ewig Unbegreif⸗ lichen, erkannt wird.

Die Dreieinigkeit gehoͤrt zum Weſen der Gott⸗ heit als Fuͤlle ihres unmittelbaren Ausdrucks, nicht als Drei in Eins, ſondern als Eins in Drei.

In der Dreieinigkeit allein liegt die unendliche Selig⸗

keit, die das goͤttliche Weſen in ſeinem eigenen Da⸗ fein hat. 3 . Nur die Ewigkeit kann und wird uns das Er⸗ kennbare ſeiner Eigenſchaften ſtufenweiſe enthuͤllen. Wir werden ihn erkennen in allen den Vollkommen⸗ heiten, die ein Verhaͤltniß zum Geſchaffenen habenz er wird uns als Beſeliger ſeiner Werke offenbar werden, in dem Organ und Motiv ſeiner Schoͤ⸗