pfungskraft, in dem Sohn, dem ſich uns offenba⸗ renden Gott, in dem Worte, dem Anfang alles Erſchaffenen.
Nur die ſchaffende Kraft, die hervorbringende und ſich mittheilende Liebe des Ewigen und Einen, vermag das Geſchoͤpf mehr oder minder zu erken⸗ nen, und durch ſie allein iſt Annäherung und Ver⸗ einigung mit dem Unendlichen moͤglich. Sie iſt die ewige Offenbarung des göttlichen Weſens, der Grund im Ungrund, an welchem das Erſchaffene haftet, und dem das Geſchoͤpf, welches Seligkeit ſucht, ſich durch Reinheit möglichſt zu verähnlichen ſtreben ſoll.
Dieſes ewige Wort iſt ewig eins mit dem Va⸗ ter und blieb es auch da, als es ſich in eine menſch⸗ liche Form huͤllte, um das Goͤttliche mit dem Ir⸗ diſchen auf's Innigſte wieder zu vereinen, und die in Finſterniß und Kaͤlte verſunkenen Weſen, das vom Tode verſchlungene Leben, zu erleuchten, zu er⸗ wärmen und ihm den Weg zu ſeiner urſpruͤnglichen Beſtimmung wieder zu öffnen.
Im Hain Mamre erſchien dem Abraham dies ſchaffende Wort; es offenbarte ſich als Jehovah dem Moſes im flammenden Buſch; es wandelte und lehrte auf Erden in der Geſtalt des verkannten und


