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iſt nur das Reſultat ſinnlicher Triebe und bezweckt nur koͤrperliches Wohlſein. Die denkenden Weſen aller Elaſſen muͤſſen aber eine weſentliche Affinität mit einander haben, weil ihr Denken nur ein Aus⸗ ſtrahlen und Zuruͤckwerfen des hoͤchſten — aller Denkkraft ſein kann.
Aus dieſer Affinitäͤt, die zugleich das Centrum unſers Selbſts iſt, entwickelt ſich Gotteserkenntniß und Liebe, als die reinſte und eigenſte Lebens⸗ ͤußerung unſeres Geiſtes.
Reine Liebe zu Gott iſt die Sonne unſeres edelſten und innerſten Lebens, aber ſie ſtrahlt da nicht, wo unſere kalte, irdiſch beſchränkte Vernunft die Nebel ihrer Spitzfindigkeiten verduſternd um ſie herzieht. Unſere Vernunft, wie ſie ſich in der Sin⸗ nenwelt aͤußert und ſich in ihr aͤußern kann, iſt wie dieſe Sinnenwelt ſelbſt, nur eine unvollſtändige Of⸗ fenbarung des Innern; ſie iſt nur eine Eigen⸗ ſchaft unſeres Geiſtes, und kann ſich das innerſte Weſen deſſelben nicht klar verdeutlichen, da ſie nur eine Radie aus ſeinem Mittelpunkt iſt. Nur end⸗ liche Begriffe vermag die Vernunft faßlich und deut⸗ lich in ſinnliche Woͤrter zu huͤllen, und dieſe Be⸗ griffe, ſo wie die Geſetze und Anforderungen des
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