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plötzlich den Baron Stein erblickte, der eine ſchone, ſehr reich gekleidete Dame in die Reihe der Tanzen⸗ den fuͤhrte. Er war es, Er! noch eben ſo ſchoͤn, eben ſo edel von Geſtalt und Anſtand als ſonſt, nur mit ernſterm Ausdruck in dem ſchoͤnen Auge und den ſanften, geiſtvollen Zuͤgen. Dalinde vermochte die Erſchuͤtterung ihres Weſens kaum zu verbergen⸗ Laut, durch den Saal hin, hätte ſie ihn rufen mö⸗ gen, mit dem Tone der innigſten Liebe, der fuͤr ſei⸗ nen Namen in ihrer Bruſt ſchlummerte, allein ohne ſie zu bemerken, ging er nah an ihr voruͤber, nur mit ſeiner Tänzerin, wie es ſchien, beſchaftigt. Sie vermochte es nicht, den Blick von ihm zu wendenz nie hatte ſie es ſo maͤchtig empfunden, wie ſie ihn liebe, wie ein Blick, ein Wort von ihm Gewalt uͤber ihr Leben und ihr Schickſal habe, als in dieſer reich bewegten Stunde, in der ſich alle Kraft ihrer Sele hundertfach zu verdoppeln ſchien, um den Zauber der Nähe des Geliebten zu empfinden. Als der Tanz geendet war, trat er zu einigen jungen Männern, die in einer leiſen, aber höchſt lebendigen Unterhaltung begriffen waren. Es war unter ihnen die Rede von Catoline und Dalinde, die Beide zu neuen Erſcheinungen geworden waren, und dadurch Auer Blicke auf ſich zogen, vorzüglich Dalinde, die in dem weißen, mit ſilbernen Roſenguirlanden be⸗ ſetzten Florkleide und dem einfach prachtvollen Per⸗ lenſchmuck, den ihr der alte General verehrt hatte, ddealiſch ſchoͤn erſchien. Stein blickte auf, dieſe ge⸗


