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verwundet ward er nach ſeiner Wohnung zuruͤckge⸗ bracht. Dieſer Anblick verlöͤſchte in Carolinens Her⸗ zen jedes Andenken ſeiner Verirrungen; ganz Liebe und Schmerz eilte ſie an ſein Lager und ward Tag und Nacht die treueſte Pflegerin des langſam dahin ſterbenden Gatten. Die Annaͤherung des Todes weckte in des Grafen Seele eine zu ſpäte Reue über eine an Irrthuͤmer und Laſter vergeudete Jugend, er glaubte in dem Bekenntniſſe derſelben Erleichterung fuͤr die Angſt ſeiner Seele zu finden und legte in Carolinens Herzen Geſtaͤndniſſe nieder, die ſie nie empfangen zu muͤſſen gewuͤnſcht haͤtte. Auch Da⸗ lindens Name wurde in dieſen Unterhaltungen ge⸗ nannt; er bewahrte unter ſeinen Papieren noch den Brief auf, den dieſe, ehe ſie Carolinen verließ, an ihn geſchrieben hatte und in dem ſich die Reinheit ihrer ſchoͤnen Seele, und ihre treue, unausſprechliche Liebe zu Carolinen mit all der Macht der vollſten Wahrheit ausſprach.
Er ſtarb in Carolinens Armen, voll Schmerz, das Gluͤck verkannt zu haben, das ihr Beſitz ihm zu ſichern vermochte, und das Erſte, was Cwroline aus der dumpfen Troſtloſigkeit ihres Grames um ihn erweckte, war die Pflicht, Dalinde in den Augen ihres Vaters zu rechtfertigen, indem ſie ihm vollen Aufſchluß uͤber ihr Betragen gab und ihm Da⸗ lindens Abſchiedsbrief an den verſtorbenen Grafen mittheilte. Der alte General kam ihrem Wunſche einer Wiedervereinigung mit der geliebten Jugend⸗
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