Teil eines Werkes 
11. Band (1830)
Entstehung
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eines bemittelten Edelmannes gab. Die Verbindung

des Barons mit der Erbgraäfin P. verhieß ihr die Nuͤckkehr dieſes nie von ihr verſchmerzten Glanzes, und daher jetzt ihr Widerwille, ihn mit Dalinden verbunden zu ſehen. Sie begnuͤgte ſich, indeſſen ihren Neffen um Bedenkzeit zur Prufung ſeines Entſchluſ⸗ es zu bitten, und beſchloß, von Dalinden zu er⸗ langen, was ihr die Feſtigkeit des Barons zu ge⸗ waͤhren weigere.

Die Guͤte, mit ber ſie redete, und die uͤberlegene Klugheit und Welterfahrung der Baronin ſicherte ihr uͤber Dalindens Herz einen Sieg, dem dieſe das Gluͤck ihres Lebens zum Opfer bringen mußte. Ohne eine buchſtaͤbliche Unwahrheit zu ſagen, ſtellte ſie Dalin⸗ den doch das Verhaͤltniß des Barons zur Erbgräfin anders dar, als es im Lichte reiner Wahrheit er⸗ ſchienen ſein wuͤrde, und die Beſchränkung ſeiner Vermogensumſtände, als unvermeidliche gaͤnzliche Ver⸗ armung, ſobald er ein mittelloſes Maͤdchen zur Gat⸗ tin wähle. Dalinde wußte ſich nicht geliebt, wenn ſie gleich ahnete, es zu ſein, und der Gedanke, daß ſie durch eine Trennung von dem Baron wohl nur ihr eignes Gluͤck opfre, gab ihr Kraft, in dieſe zu willigen, die ihr die Baronin als das ſicherſte