Teil eines Werkes 
11. Band (1830)
Entstehung
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verloren, und unfaͤhig, in dieſen Stunden des Kam⸗ pfes und der aufbrauſenden Leidenſchaftlichkeit vor Carolinen zu erſcheinen, waͤhlte er den Ausweg, eine Reiſe vorzuſchuͤtzen, um ihr auszuweichen. Er bot Alles auf, Dalindens Spur aufzufinden; es war in der erſten Aufwallung ſein Vorſatz, ihr, wenn er ſie finde, ſeine Hand zu geben; allein als er einige Tage bei ſchlechtem, naßkaltem Wetter umhergeritten und gefahren war, ohne ſie zu finden, ward er wie⸗ der kuͤhler und beſonnener, und fing an einzuſehen, daß es fuͤr einen Mann, wie er, doch eigentlich nur eine recht romanhafte Thorheit ſein wuͤrde, die Erbin einer Million aufzugeben, um einem ganz armen Geſellſchaftsfraͤulein ſeine Hand zu reichen. Er fand Caroline krank, als er nach ſeiner Zu⸗ hauſekunft zu ihr ging, allein die Freude uͤber ſeine Ruͤckkehr wurde fuͤr ſie zur herzſtärkenden Arznei, und es gelang ihm nur zu leicht, ihre Zweifel an ſeiner Treue und ſeiner Liebe durch die erdichtete Etzählung von einem unglͤcklichen Freund, deſſen Rettung aus einer dringenden Gefahr ſeine eilige Reiſe nothwendig gemacht hatte, zu beſiegen. Mit anſcheinender Verwunderung hoͤrte er die Nachricht von Dalindens Verſchwinden, die ihm der General