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mache; indeſſen, der Herr Graf begleite ſie ja wohl, und der werde es gewiß an der noͤthigen Sorge fuͤr ihre Geſundheit und ihre Bequemlichkeit nicht fehlen laſſen. Dieſe Worte waren ein Dolchſtoß fuͤr Caro⸗ linens Herz; ſie ſank halb ohnmächtig in's Sopha zuruͤck, und verrieth der Zofe vollens das von dieſer ſchon halb errathene Geheimniß ihrer Eiferſucht. Dieſe erzaͤhlte ihr dagegen, wie ſie, als ſie geſtern durch das Fruͤhſtuͤckszimmer gegangen ſei, geſehen habe, daß der Graf Dalinden einen Brief gegeben habe, der hoͤchſt wahrſcheinlich die Verabredung zu ihrer Flucht enthalten habe, denn eine Stunde vor ihrer Abreiſe habe ſie durch Johann dem Grafen auch noch wieder ein Billet geſandt. Caroline durchweinte eine ſchlafloſe Nacht, und als ſie am Morgen einen Brief von dem Grafen erhielt, in dem er ihr in ſehr kuͤhl hoöͤflichen Ausdruͤcken meldete, daß ein un⸗ erwarteter Vorfall ihn nöthige, auf einige Tage zu verreiſen, ſchien ihr ihr Ungluͤck entſchieden, und ſie trauerte eben ſo tief als hoffnungslos uͤber den Ver⸗ luſt eines Mannes, den ſie mit eben ſo blinder als grenzenloſer Leidenſchaft liebte.
Dalindens Brief hatte den Grafen fuͤr den Au⸗ genblick wirklich erſchuͤttert; er fuͤrchtete, ſie ſei ihm


