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linens Herzen von Tag zu Tag heller fuͤr ihn er⸗ gluhete; in ſeinem Gemuͤth und in ſeinen Grund⸗ ſatzen war nichts, was einen Kampf zwiſchen ſeiner Leidenſchaft fuͤr Dalinde und ſeinem Eigennutze hätte veranlaſſen können. Reichthum und ſinnlicher Le⸗ bensgenuß waren die Idole ſeines Lebenszweckes, und Carolinens Beſitz ſicherte ihm dieſe. Fein und allmaͤhlig zog rr ſich von Dalinden zuruͤck, um ihrer Freundin zu huldigen, und das Entzuͤcken, mit dem Caroline ſich unbedingt der ſeligen Täu⸗ ſchung hingab, von ihm geliebt zu ſein, fuͤhrte ihn ſchnell zum Ziel. Sie ward ſeine Braut, eine heiß⸗ liebende und ſehr gluͤckliche Braut. Dalinde nahm mit ganzer Seele Theil an ihrem Gluͤcke, und Freeſe war ihr jetzt als der Verlobte ihrer Freundin zehnmal theurer, als er ihr ſonſt je in irgend einer perſoͤnlichen Beziehung auf ſie hätte werden können. Der alte General war ganz Wonne und Gluͤck, daß ſeine Caroline, die ſo viele Bewerbungen achtungs⸗ werther Maͤnner zuruͤckgewieſen, nun endlich gewählt hatte, und verſicherte allen Menſchen, die er ſprach, daß er nie einen ihm liebern Schwiegerſohn hätte erhalten können. Des Grafen Betragen gegen ſeine Braut war voll feiner Schmeichelei und Achtſamkeit,


