Teil eines Werkes 
11. Band (1830)
Entstehung
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ſtreben. Jetzt aber, wo von den drei Schwieger⸗

ſoͤhnen meines Großvaters mein Vater der einzige

Wohlhabende iſt, da die beiden Andern das Schick⸗ ſal ihrer Familie nach ihrem Tode auf keine Art

zu ſichern vermogen, jetzt wurde ich mich ihres Haſ⸗

ſes und ihrer Geringſchaͤtzung werth fuͤhlen, wenn ich anders handelte. Was meinem Großvater ziemte, mir anzubieten, darf ich nicht entſcheiden; er kannte mein Herz; heilig iſt mir ſein Andenken und jede ſeiner Handlungen; auch ſein Vermächtniß wird es mir

als Zeichen ſeiner Liebe und eines Vertrauens ſein,

deſſen ich mich nur durch einen ſolchen Gebrauch wuͤrdig zeigen kann. Endlich nach Jahre lang unver⸗ dient erlittenen Krankungen wird fuͤr mich der Au⸗ genblick der Rechtfertigung kommen! Caroline, wie klopft mir das Herz vor Freude, wenn ich mir den Augenblick denke, wo ich mit all der Liebe, die ich jetzt nicht zeigen darf, vor meine Tanten treten und ihnen ſagen werde: die Erbſchaft unſers Vaters laſſe ich Euch; ich will nichts, als Liebe; dieſe ſchenkt mir, und laßt mich ſtill und gluͤcklich wieder in Eurer Mitte leben! —

Seit Adolphs Ankunft weiß ich es, daß er mich