dem Herzog ſelbſt uͤbergeben, und der Ueberbringer deſſelben war — Adolph! Noch iſt es nicht eroff“ net, aber Keiner zweifelt am Inhalt deſſelben. Ich ſehe es voraus, daß ſich der Ausfuͤhrung meines Entſchluſſes von Seiten meiner Eltern Schwierig⸗ keiten entgegenſetzen werden; allein ſie duͤrfen mich nicht irren, ſo hoͤchſt betruͤbend auch der Gedanke fuͤr mich iſt, irgend etwas zu thun, was ihnen miß⸗ fäͤllt. Mein Gefuͤhl macht es fuͤr mich zur ent⸗ ſchiedenen Unmoͤglichkeit, mich auf Koſten meiner Geſchwiſter und Verwandten bereichern zu wollen. Unſte Herzen hatten alle gleiches Recht an des Ent⸗ ſchlafenen Liebe. Keins ſeiner Kinder hat ihn je durch Ungehorſam beleidigt, oder ihm ſonſt Anlaß zum Mißvergnuͤgen gegeben; mit welcher Stirn ſollte ich mich nun mit ihrem rechtmaͤßigen Erbtheil bereichern? Waͤren meine Tanten reich, wuͤrde ihnen mein Antheil nur von ihrem Ueberfluß entzogen, und unterſchrieben ihre Herzen den Ausſpruch meines Großvaters; dann wuͤrde ich mit dankbarer Ruͤh⸗ rung das Gluͤck der Unabhaͤngigkeit und des Wohl⸗ ſtandes aus ihren Händen annehmen und mich ihrer Guͤte durch den Gebrauch deſſelben werth zu zeigen
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


