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Caroline, mir ſinkt mit ihm viel in die Gruft, und mir iſt, als gehe alle Freude, alle Hoffnung meines Lebens mit ihm hinab. Ach, ich habe an dieſem Sarge ſchon viel gelernt!
Jetzt ſind auch meine Eltern hier und bedauern mich! Freundin meiner Seele! auch ſie zurnen dem Todten, weil er mir nur ſein Herz und nicht ſein Gold gab! Auch gegen mich ſind ſie ſehr kalt. Ach, ſolche Erfahrungen an den geliebteſten Men⸗ ſchen machen recht ſtill und beklommen. Meine Zukunft, mein Leben im elterlichen Hauſe wird nicht heiter ſein. O waͤre Adolph hier! er wuͤrde mich troͤſten, und ſein fuͤr den Eigennutz zu großes Herz wuͤrde das meine verſtehen! Mir iſt, ſeitdem ich ſo betruͤbt bin, ſein Andenken wieder lebendiger, als jemals gegenwaͤrtig, und ich frage ſein Bild oft leiſe: „Kommſt Du denn nicht, mich zu troſten? weißt Du nicht, daß ich weine?“ —
Wider unſer Aller Erwarten hat ſich nun doch ein Teſtament gefunden. Mein Großvater hatte es


