Teil eines Werkes 
11. Band (1830)
Entstehung
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Sink' in Frieden, o Sonne! Schlumm're hin in Wonne! Rachtigall flötet dir Schlummergeſang.

Schoͤn ſinkt ſich's nach der Muͤhe des Tags⸗ Schoͤn in harrender Ruhe Arm, Nach wohlbeſtandenem Tagewerk.

Schlumm're ſanft

Nach dem Kreislauf des Tags! Wache froh

Nach verjuͤngendem Schlummer auf!

Erwach', ein junger, freudiger Held! Erwach' zu neuen Thaten!,

Sink' in Frieden!

Schlummr' in Ruhe!

Wach' in Entzuͤckungen, Sonne, auf!

Sink' in Frieden! ſagte er leiſe, nahm ſein Muͤtzchen ab, und ſah mit gefalteten Haͤnden an⸗ daͤchtig in das offene Feuergrab. Nie werde ich dieſen Augenblick vergeſſen, nie den Vater, wie er, von ſinkenden Strahlen erleuchtet, mit verklaͤrtem Auge dem Quell eines Lichts nachſah, dem er bald naäher zu kommen fuͤhlte. Plotzlich ſchoß die Sonne wie mit einem Blitz hinab und hellere Gluth flammte am Abendhimmel auf.Sie iſt hinab, ſagte er auſſtehend;ich will auch ſchla⸗

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