Teil eines Werkes 
11. Band (1830)
Entstehung
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auszuſoͤhnen vermoͤge. Adolph ſei mir ſehr werth; allein, abgerechnet, daß ich durchaus keinen Grund habe, mich von ihm geliebt zu glauben, koͤnne ich auch mit voller Wahrheit verſichern, daß mir eine Verbindung mit ihm nie als Erſatz fuͤr die Tren⸗ nung von einem ſo geliebten Vater erſcheinen konne. Er druͤckte mich an ſeine Bruſt.Gott lohne Dir Deine Kindestreue! Es wuͤrde mir auch unbeſchreib⸗ lich wehe gethan haben, Dich zu verlieren, da ich den Gedanken ſo lieb gewonnen habe, in Deinen Armen zu ſterben. Ich war ſehr geruͤhrt; er trock⸗ nete mir die Thraͤnen ab und ſtand auf, mir ein Papier aus ſeinem Schreibtiſch zu geben. Es war eine geſetzmaͤßige Erklärung, in der ich als muͤndig anerkannt, und mir die Verwaltung des Vermoͤgens, bas ich kuͤnftig mein nennen koͤnnte, ohne alle Ein⸗ miſchung meiner Familie allein ubertragen wurde. Der Herzog hat meinem Großvater dieſe Bitte ge⸗ waͤhrt, ſo ungewoͤhnlich ihm auch, wie er aͤußerte, dies Vertrauen in eine achtzehnjaͤhrige Klugheit er⸗ ſchien.Nimm dieſe Zuſicherung einer Unabhängig⸗ keit, ſagte mir mein Großvater,von der ich weiß, daß Du ſie verdienſt und ihrer zum Gluͤck Deines Herzens bedarfſt. Sie iſt der letzte Beweis meiner