Teil eines Werkes 
11. Band (1830)
Entstehung
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In der erſten Zeit nach unſrer Ruͤckkunft war ich ſehr niedergeſchlagen. Mein Großvater bemerkte es, und mit all der Milde, die Du an ihm kennſt, forſchte er nach der Urſache dieſer Stimmung. Ich wußte ihm eigentlich nichts zu antworten; und o wie zart, wie liebevoll kam er auf Adolph, und bat mich, ihm offen zu ſagen, ob ich dieſen liebe und mit ihm gluͤcklich zu werden glaube.Scheue Dich nicht vor dieſem Geſtändniß, liebe Marie, bat er mich freundlich;ſieh, mein Haar iſt weiß, und uͤberdies ſagt mir ein inneres Gefuͤhl, daß mein Weg bald zu Ende iſt. Dein Leben beginnt erſt, und was koͤnnte ich inniger wuͤnſchen, als Dein Gluͤck noch vor meinem Tode geſichert zu ſehen? Du haſt Deinem alten Vater einen Theil Deiner ſchönſten Jugendjahre geopfert: was Du als Tochter an mir gethan haſt, wird Gott Dir einſt als Gattin und Mutter lohnen. Wenn Du alſo Adolph liebſt, ſo nimmſt Du meinen ganzen Segen mit, und das iſt eine Ausſteuer, die dem lieben Gott wohlgefallt, und Friede und Freude in's neue Haus bringt. Ich warf mich in ſeine Arme und betheuerte ihm, daß der Gedanke, ihn verlaſſen zu ſollen, mir ſo ab⸗ ſchreckend ſei, daß mich nichts in der Welt damit