Teil eines Werkes 
11. Band (1830)
Entstehung
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Liebe und Pflege zu erheitern, und Deine Freund⸗

Stirne,bringe ich Dir noch einen Gaſt, von dem Du aber rathen mußt, wer es iſt. Ich blickte auf und vor mir ſtand eine edle maͤnnliche Geſtalt mit einem Geſicht, deſſen Colorit der Jugend, deſſen Ernſt dem Mann angehoͤrte. Schoͤne, dunkle Augen ruhten mit dem Ausdruck des Intereſſes und der Ueberraſchung auf mir, und uns gegenſeitig begrü⸗ ßend, ſtanden wir einige Secunden ſtumm einander gegenuͤber.Nun? fragte mein Großvater ſcher⸗ zend.Wenn ich meiner Ahnung trauen duͤrfte, ſagte ich,ſo wuͤrde ich den Gelpielen meiner Kindheit in Ihnen begruͤßen.Gerathen! rief mein Großvater, und Adolph faßte traulich meine Hand.Liebe, ſanfte Marie, ſagte er,wie finde ich Sie in dieſem Wiedererkennen doch ganz ſo wieder, wie ich es mir immer getraͤumt und ge⸗ wuͤnſcht habe, Sie wiederzufinden!

Warum, Caroline, erroͤthete ich hier? warum war in mir eine ſo aͤngſtigende und doch nicht un⸗ liebliche Verwirrung? Du weißt, wie fremd ich bis⸗ her gegen alle Männer war, und nur immer von ihnen unbemerkt zu bleiben wuͤnſchte. Die ſuͤße Sorge, das Alter meines vortrefflichen Großvaters durch