Teil eines Werkes 
11. Band (1830)
Entstehung
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Roſe eingeflochten, deren Duft mich lange erfreuen wird.

Ich beſuchte die Dorfwohnungen. Nur in eini⸗ gen erinnerte man ſich noch meiner, und auch nicht mehr in allen meiner Tante. Aber wo man ihren Namen ausſprach, wurde er mit dankbarer Ruͤhrung genannt.Ja, ſagte mir ein Greis, das waren noch Zeiten, wie der alte gnädige Herr noch lebte, und die jungen Herren Barone und das gnädige Fräulein noch ſo zuſammen auf dem Schloſſe waren! Wer da ein Anliegen hatte, ging mit leichtem Herzen hinauf; ihm ward gewiß geholfen. Jetzt ei nun, der Verwalter iſt auch gut, aber ein Stiefvater iſt doch ein Stiefvater. Indem trat ein junges, reinlich gekleidetes Weib in die Stube; ſchuchtern blieb ſie, als ſie mich erblickte, an der Thuͤre ſtehen.Rur näher, Grete, ſagte der Alte,Du brauchſt Dich nicht zu furchten; das iſt Fraͤulein Marie, die ſonſt oben bei Fraͤulein Minchen auf dem Schloſſe war. Du haſt ja damals oft genug mit ihr geſpielt und weißt noch immer ſo viel davon zu erzaͤhlen Freu⸗ dig uͤberraſcht trat das junge Weib auf mich zu, und indem ſie herzlich meine Hand kuͤßte, fragte ſie:Und kennen Sie Weber's Grete nicht mehr?