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fand auch das Plaͤtzchen wieder, das ich damals mein nannte, und deſſen Beſitz mich froher als ein Koͤnigreich machte; und auf dieſem Plaͤtzchen ſtand noch der Roſenſtock, den mein damaliger Geſpiele, Adolph Röper, mir ſchenkte, und deſſen erſte Roſe ein Geburtstagsgeſchenk fuͤr die gute Tahte Minna wurde. Im Schloſſe fand ich noch die alte Eintheilung der Zimmer wieder; doch der Geiſt, der hier ehemals Segen und Leben verbreitete, war entflohen, und alle die Anſtalten, die meine Tante fuͤr das Gluͤck der Unter⸗ thanen geſchaffen und gebildet hatte, ſind zerſtort. Das machte mich ſehr traurig. Mein Großvater, deſſen verſtorbene Gattin in dieſen Zimmern geboren, erzogen und ihm angetraut worden war, war eben ſo ſtill und bewegt, als ich. Wir wollten nur einen Tag hier verweilen, und dann nach Mirow, dem Sommeraufenthalt des Herzogs, fahren, der uns dorthin eingeladen hatte; allein ich erbat es von meinem Großvater, bis zu ſeiner Ruͤckkunft von dort hier bleiben zu duͤrfen, wo ich mich in den Erinne⸗ rungen einer unvergeßlichen ſchoͤnen Zeit ſehr gluͤcklich fuhle.
Lebe wohl! Ich muß dieſe Bauernhaͤuſer wieder beſuchen, wo ich ſo oft mit der Tante war, wenn


