Teil eines Werkes 
9. Band (1830)
Entstehung
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Traume ſtorten ſeinen Schlaf, und oft, in den Au⸗ genblicken der ſeligſten Trunkenheit, ſchreckte es ihn auf aus ihren Armen, trieb ihn fort von ihrem Herzen, hinaus in den dunkeln Wald, hinaus in die finſtere Nacht. Vergebens bot Yaminta allen Zauber, alle Macht der Liebe auf, den boſen Geiſt, der zwiſchen ſie und den Geliebten mit ſolchem Grauſen und immer fuͤhlbarer und mächtiger trat, zu bannen; ſie konnte nur P. das ſchreckliche Ge⸗ heimniß entreißen, das ſeine Seele belaſtete. In namenſoſer Angſt, mit Thränen der tiefſten Reue geſtand er ihr die Verirrungen ſeiner fruͤhern Ju⸗ gend, wie er von adligen, aber armen Eltern ge⸗ boren, hochſt nachlaͤſſig erzogen, in ſeinem vierzehnten Jahre ſchon Officier geworden ſeiz wie ihn Hang zum Spiel und die habſuͤchtigen Raͤnke eines verächtlichen Weibes bei ſeiner Jugend und Unerfahrenheit in Schul⸗ den und Haͤndel verwickelt haͤtten, deren beſchimpfenden Folgen er ſich nur durch die Flucht entziehen konnte; wie er dann, geaͤngſtigt durch Noth und Elend, tiefer und tiefer geſunken auf der abſchuͤſſigen Bahn ſeiner Verirrungen, endlich in eine Geſellſchaft von Gaunern gerathen ſei, die in den mannigfaltigſten Geſtalten Betrug, Liſt und Spitzbuͤberei zu ihrem

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