Teil eines Werkes 
9. Band (1830)
Entstehung
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Baminta ſich zu einer Entfuͤhrung bereden; ſie wurde heimlich mit P. getraut, und Beide verbargen ſich dann in einem kleinen, von dunkeln Waldungen umgebenen, einſam und abgelegen liegenden Haͤus⸗ chen, das, nur einige Meilen von der Hauptſtadt entfernt, Yaminta's Wunſch, in der Naͤhe ihres Vaters zu bleiben, um einen guͤnſtigen Zeitpunkt zur Verſohnung mit ihm augenblicklich benutzen zu koͤn⸗ nen, zu erfuͤllen verhieß. Hier, in ſtiller Abgeſchie⸗ denheit, im Arm der Liebe, verlebte Yaminta einige gluͤckliche Monate, in denen ſie nur von Zeit zu Zeit durch die Erſcheinung finſterer unheimlicher Ge⸗ ſtalten geſtört wurde, die um ihr Häuschen umher⸗ ſchlichen und ihrem Gatten aufzulauern ſchienen, mit dem ſie im geheimnißvollen Verkehr ſtehen mußten, da Yaminta manches Zeichen eines Verſtaͤndniſſes zwiſchen P. und ihnen nicht entging. Es aͤngſtigte ſte, aber es weckte in dieſer reinen Bruſt kein Miß⸗ trauen gegen den Mann, den ſie ſo unausſprechlich liebte, daß ihre Seele keines Gedankens, ihr Herz keiner Regung faͤhig war, die nicht ihm gehoͤrte.

Doch alle Wonne der Liebe vermochte nicht die

Schwermuth zu erhellen, die von Woche zu Woche P's. Seele duͤſterer umnachtete. Finſtere