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fremden Geſandten empfohlen und ſeine Familien⸗ verhältniſſe keinem derſelben naͤher bekannt waren. Er war Yaminta's erſte Liebe, und ſie lernte erſt dann ihr Gefuhl fuͤr ihn Liebe nennen, als es ſich ſchon eine unbedingte Herrſchaft uͤber ihr Herz und ihr Leben gewonnen hatte; bekannt indeſſen mit dem Willen ihres Vaters und dem Familienvertrag, der ſie mir zur Gattin beſtimmte, kampfte ſie gegen ihre Liebe und gegen den Geliebten, bis dieſer einſt
Gelegenheit fand, ihr und ihrem Vater, als ihre
wild gewordenen Pferde ihnen augenſcheinliche Todes⸗ gefahr droheten, mit kuͤhnem Muth und ſchneller Entſchloſſenheit das Leben zu retten; von dieſem Augenblick an erſchien es ihr als Pflicht, ihm ein Leben zu weihen, deſſen Erhaltung ſie ihm zu ver⸗ danken hatte. Die Liebenden entdeckten ſich dem alten Grafen und baten um ſeine Einwilligung und ſeinen Segen allein ſein Zorn flammte bei dieſem Geſtaͤndniſſe hoch auf; er verbot dem Baron das Haus, und ſeine Tochter erhielt den Befehl, nicht wieder vor ſeinen Augen zu erſcheinen, bis ſie jedem Gedanken an dieſe Liebe entſagt habe. Nach man⸗ chem ſchmerzlichen Kampf, nach manchem frucht⸗ loſen Verſuch, das harte Vaterherz zu etweichen, ließ


