Teil eines Werkes 
9. Band (1830)
Entstehung
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Locken, dies ätherblaue Auge ſie waren mir nicht fremd ihr Blick, der jetzt zufaͤllig dem meinen begegnete, ſtrahlte mir wie milder Mondesglanz tief in's Herz und erhellte die heiligſten, die unvergeß⸗ lichſten Erinnerungen meiner Jugend, und als ich nun den Ton ihrer Stimme hoͤrte es war Yaminta!

Ich ſchweige von meinen Empfindungen bei dieſem Wiederfinden und Wiedererkennen. Solche Minuten koͤnnen nur erlebt, aber nicht dargeſtellt werden. Yaminta erkannte mit tiefer Bewegung in mir ihren Geſpielen, ihren Freund; ſie fuͤhrte mich in die unterirdiſche von ihr bewohnte Huͤtte, die mir die Erzählung ihres Schickſals zum Tempel des He⸗ roismus weiblicher Treue weihete.

Unter der Menge von Anbetern und Bewun⸗ derern, die ſich um Yaminta verſammelten, als ſie mit ihrem Vater zuerſt in Stockholm in den Zirkeln des Hofes und der großen Welt erſchien, zeichnete ihr Herz, ſobald ſie ihn erblickte, den Baron P. aus, einen Fremdling, dem ſeine Schoͤnheit, ſeine feine Sitte und der glaͤnzende Aufwand, den er machte, den Zutritt zu den erſten Haͤuſern der Re⸗ ſidenz geoffnet hatte, wenn er gleich an keinen der