Teil eines Werkes 
9. Band (1830)
Entstehung
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groͤßte Freude iſt, wenn ſie der Baronin und mir das Geld abgewinnen und uns obendrein auslachen können.

Wie ſoll ich es mir aber ecklaͤren, daß ich nicht mehr ſo ungetruͤb! und ruhig heiter bin, als im Anfang meines Hierſeins? Iſt es die Sehnſucht nach der fernen Heimath, das Andenken an meine Verwandten, Erinnerung fruͤher erlittenen Wehs, was mir jetzt in meinen ſtillen Stunden ſo oft einen Trauerflor uͤber meine frohe Jugend und meine gluͤckliche Gegenwart zieht? Meine einſamen Au⸗ genblicke ſind ſeit einiger Zeit faſt immer wehmuthig, und oft moͤchte ich, meiner innerſten Neigung nach, allen dieſen Scherz, dieſen Frohſinn, dieſe jugendliche Freudigkeit, fuͤr Thränen eintauſchen, wie ich ſie zuweilen, zwar ohne bittern Schmerz, aber auch ohne Erleichterung des durch ſie erweichten Herzens, weine.

Wir waren einige Tage in Kiel, um einer

Vorſtellung des dortigen Liebhabertheaters beizuwoh⸗

nen. Ich wurde viel gebeten, eine Rolle zu uͤber⸗ nehmen. Ehrenfels und ſeine Frau uͤberließen die