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herbe, und doch hat er tiefes und feines Gefiht fuͤr alles ſittlich Schoͤne.
Des Tages gehoͤre ich den Kindern, die, bis jetzt ganz vernachlͤſſigt und ausſchließlich der Aufſicht der Dienſtboten uͤberlaſſen, viele Sorge und noch mehr Liebe fordern, und von denen die ſechs älteſten immer, die juͤngſten nur in den Freiſtunden um mich ſind, aber auch außer dieſen doch ſtets in einem an das meine grenzenden Zimmer, das ich mir ausdruͤcklich zur Kinderſtube erbeten habe. Der Abend verſammelt uns erſt Alle an den lieben, trau⸗ lichen Theetiſch. Bei dieſer angenehmen Lebens⸗ weiſe bin ich aber doch nicht ganz mit mir zufrieden. Der Baron ſowohl als die Baronin ſind ſo guͤtig gegen mich, daß ſie mich mehr und mehr in ihr geſelliges Leben, wohin ich bei dem von mir er⸗ wählten Beruf eigentlich doch nicht gehöre, hinein⸗ ziehen, ſo daß ich nicht nur an allen Geſellſchaften im Hauſe, ſondern auch an vielen außer demſelben Theil nehme. Die Kinder ſind dann freilich wäh⸗ rend meiner Abweſenheit bei der herrlichen alten Großmutter ſo gut aufgehoben, als ich es nur wün⸗ ſchen kannz aber ich lebe doch nicht einzig fuͤr den Zweck, der mir der erſte ſein und bleiben muß, und finde


