Teil eines Werkes 
7. Band (1830)
Entstehung
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ſein Uebel todtlich. Er ſtarb wie er gelebt hatte, d. h. mit ruhiger Gleichmuͤthigkeit, und ohne daß er das Bedurfniß empfunden hätte, ſich durch die Er⸗ hebung religiöſer Ideen gegen die Schreckniſſe des Todes zu waffnen. Sein letztes Wort war noch Dank an Cäcilien, der er das Zeugniß gab, ſie ſei eine Frau ganz nach ſeinem Herzen und nach ſeinem Willen geweſen, und er habe ſich in ihrem Beſitze ſo gluͤcklich gefuͤhlt, als es nur hienieden dem Men⸗ ſchen irgend vergoͤnnt ſei. An ſeinem Grabe floſſen Cäciliens Thränen ſtill und wehmuͤthig, und wenn ſie ſich gleich fruher ihre Ergebung in ſeinen Willen, und ihr Einfuͤgen in den Bau ſeiner Lebensweiſe nie fuͤr ein Opfer, nie fuͤr ein Verdienſt angerechnet hatte, und es auch nur als eine Pflichtverbindlich⸗ keit anſah, deren Nichterfullung ſie vor Gott, vor dem Verſtorbenen und vor ihrem eigenen Herzen ſtrafbar gemacht hätte, ſo ward ihr doch in dieſer dankvaren Anerkennung des Sterbenden fromme Verſohnung mit ihrem Schickſale. Sie war jezt frei und unabhängig; allein es war fuͤr ſie nicht leicht, ſich der wieder er⸗ haltenen Freiheit bewußt zu werden. Wenn man eine geraume Zeit, eng und zwaͤngend eingepreßt,