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bevortheilen kann. Seht immerhin das weibliche Geſchlecht als Euch untergeordnet und nur fuͤr Euch geſchaffen an, Ihr hoffärtigen Maͤnner; aber be⸗ weiſet doch wenigſtens in Euren Verhältniſſen zu demſelben, daß Ihr die Menſchenwurde auch in die⸗ ſem Geſchlechte zu erkennen und zu ehren vermoͤgt, und zwingt Eure Frauen zu keiner ſtlaviſchen Er⸗ niedrigung, die dieſe ſchaͤndet! Beſtimmt Eurer Gattin irgend eine Summe zu ihrer Kleidung und zu ihrem Taſchengelde, und zahlt ihr dieſe unaufgefordert und regelmäßig aus, ſei ſie dann auch ſo klein ſie wolle; nur verdammt ſie zu keiner kindiſchen Unmuͤndigkeit, zu keiner Abhängigkeit, die Euch erſt abliſten und abſchmeicheln muß, was ſie zu echalten wuͤnſcht. Entzieht ihr nicht gänzlich die Mittel, dem Hange ihres Herzens folgen und hie und da im Stillen eine Wohlthat ſpenden zu können, die ſie wirklich als von ſich erzeigt und mit Entbehrung erkauft, fuͤhlen kann. Boyſen ſchenkte Cäcilien viel; er ließ es ihr auch eigentlich nicht an Gelde fehlen; allein die Ungewißheit und Unbeſtimmtheit dieſer Einnahme war fuͤr ſie ſehr druͤckend, da ſie ihr keine regel⸗ maͤßige Eintheilung ihrer Ausgaben erlaubte, und ſie


