Teil eines Werkes 
7. Band (1830)
Entstehung
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und wer ſich in der Jugend zum vertrauten Umgang mit Gott gewoͤhne, gewinne dadurch die Kraft, ſich von den ſchweren Erdenfeſſeln der Sinnlichkeit und der Eitelkeit zu befreien, und den Beiſtand zu erhal⸗ ten, deſſen wir beduͤrfen, um die Verſuchung zu be⸗ ſiegen, die vielgeſtaltet ſich dem Herzen naht, ſo lange es noch in einer irdiſchen Bruſt ſchlägt. Habe der gedankenloſe, ungezuͤgelte Trieb der irdiſchen Luſt ſchon die Macht der Gewohnheit uͤber uns gewonnen, dann finde das Himmliſche keinen Eingang mehr in unſer Gemuͤth und ihm ſei dann keine Stelle mehr offen, wo es Wurzeln ſchlagen könne. Sie glaubte, keine Aufſicht koͤnne mir das leiſten, was mir der Glaube an Gottes Allgegenwart leiſten werde, wenn ſie dieſen in mir erwecke und mich fruͤh daran ge⸗ wohne, ihn mir als den unſichtbaren Zeugen meiner Handlungen, als den Wiſſer aller meiner Gedanken immer gegenwaͤrtig zu denken. Mit inniger Rüh⸗ rung, mit Thraͤnen rufe ich es mir noch heut zuruͤck, wie bei dem erſten Aufdämmern meines Bewufßtſeins, dem erſten Erwachen meines Herzens die Liebe zu meiner unvergeßlichen und unerſetzlichen Mutter der Liebe zu Gott in meiner Seele die Stätte bereitete, und wie ich durch Mutter- und Kindesliebe fähig