Teil eines Werkes 
7. Band (1830)
Entstehung
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es ſich von ſelbſt verſteht, mit weiſer, zweckmäßiger Auswahl und keineswegs mit einer Anſtrengung, die uber meine Jahre ging, und meine Kraft verzehrt hätte, ſtatt ſie zu uͤben und zu entwickeln. Ueberhaupt mißbilligte es meine Mutter, wenn meine Lehrer mir den Unterricht zu leicht zu machen ſuchten, und nie litt ſie es, daß ich das Lernen wie ein Spiel betreiben durfte. Sie meinte, was Kin⸗ der auf ſolche Weiſe lernten, habe keinen Werth fur ſie; ſie achten bei dem Unterricht nur das, was ſie mit dem Gefuhl eines mit Anſtrengung erworbe⸗ nen Schatzes lohne. Es komme ja bei dem Unter⸗ richt, wie bei der ganzen Erziehung, doch zuerſt un⸗ verzuglich auf die Entfaltung und Uebung der See⸗ lenkrafte, auf den Gewinn an, den der hoͤhere Reich⸗ thum der Idee dem innern geiſtigen Leben ſichre, und aus dieſem Geſichtspunkt betrachtet, ſei es vor⸗ zuglich ſchaͤdlich, Kindern Alles ſpielend beibrinzen zu wollen. Man duͤrfe manche Arbeit, manchen Unterricht mit ihnen als Spiel treiben; aber mit der Arbeit und dem Unterricht ſelbſt durfe nie geſpielt werden, ſondern das Lernen ſoll ihnen eine Voruͤbung zu dem Ernſt und der Tuͤchtigkeit und der Berufstreue ſein, die das Leben von jedem Ein⸗