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ich in mir ſelbſt zuruͤckgezogen lebe, je lebendiger und begluͤckender wird in mir das Gefuhl dieſer noch fortdauernden Verbindung, und die Sehnſucht der unausſprechlichen Liebe, die mir meine Wiedervereini⸗ gung mit ihr im Himmel verbuͤrgt. Ach, ſo wie fie mich liebte, wird man auch nicht zweimal im Leben geliebt! ſo feſt, ſo unzertrennlich, ſo unwan⸗ delbar treu iſt nur ein Mutterherz mit unſerm Her⸗ zen Eins! — Gern moͤchte ich Euch, meine lieben jungen Freundinnen, viel von der herrlichen Frau erzaͤhlen, allein ich kann Euch nur darſtellen, wie ſie mich erzog, und Euch darin den Geiſt und den Sinn andeuten, in dem ſie handelte und lebte. Nicht alle Tochter haben das Gluͤck, erzogen zu werden, wie ich es wurde; allein in dem Alter, worin Ihr, meine Lieben, ſeid, könnt Ihr unter dem Schutz und Beiſtand des himmliſchen Vaters Euch ſelbſt erziehen, und Euch dadurch faͤhig und wuͤrdig bilden, Andere zu erziehen, und da denke ich, was wirklich aus der tief empfundenen Wahrheit Eines weiblichen Gemuͤths und Lebens hervorging, ſpricht gewiß meh⸗ rere weibliche Herzen an. Doch nur die Richtung,
die meine Mutter meiner Erziehung gab, nur den Sinn, in dem ſie mich leitete, kann ich Euch in


