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muthig durchkaͤmpfen; unſer Widerſtreben wuͤrde nur dazu dienen, es bitterer zu machen; Gebet aber
und Liebe werden uns Geduld und Muth geben,
und unſere unbedingte Ergebung in den Willen Got⸗ tes wird all' unſer Leid in Wonne verkehren.“ „Ja,“ antwortete ich ihr, „die Verkettung un⸗ ſerer Pruͤfungen zeigt mir augenſcheinlich, daß wir Alles verloren haben, damit Gott unſere einzige Zu⸗ verſicht im Leben und im Tode bleiben ſoll. Ich fuͤhle die Hand des Allmaͤchtigen in Allem, was uns trifft, und unterwerfe mich ohne Murren ſeinem uner⸗ forſchlichen Rathſchluß. Die Angſt, die ich empfinde, Dich als Bettlerin umherirten und aus Noth und Mangel umkommen zu ſehen, iſt gewiß tauſendmal bitterer, als Todesqual; jede Fiber meines Daſeins wird zum namenloſen Schmerz bei dieſem Gedanken, aber ich ergebe mich ohne Murren in unſer Schick⸗ ſal. Fuͤhre Du mich, meine Eliſe, meine Heilige, fuͤhre Du mich den finſtern Weg, den wir zu wan⸗ deln haben, und ich will den letzten Athemzug dieſer Bruſt, den letzten verdaͤmmernden Gedanken noch benutzen, dem Beiſpiel Deiner frommen Ergebung zu folgen, damit mich nichts von Dir trenne, ohne die ich weder hier noch dort glucklich zu ſein vermag.“


