Teil eines Werkes 
6. Band (1830)
Entstehung
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nesweiſe nicht mehr darauf ankam, wie gering und demuͤthigend eine Arbeit ſein mochte, wenn ſie mir nur Mittel bot, auf eine rechtmaͤßige und ehrliche Art Brod zu verdienen. Als ich eines Tages um⸗ her ging, eine ſolche Arbeit aufzuſuchen, ſah ich vor der Thuͤr eines Wirthshauſes einen Träger ſtehen, der in ſeiner Jacke und ſeinem Gurt um den Leib wartete, bis ihm von inem der Voruͤbergehenden, oder von den Gaͤſten des Wirthshauſes ein Gewerb aufgetragen wurde; ſchnell tauſchte ich mir bei einem Trodler fuͤr meinen ſehr abgetragenen Oberrock einen ähnlichen Anzug ein, in dem ich dann durch mehrere Straßen eilte, bis ich ein Wirthshaus traf, vor welchem kein Traͤger wartete. Ich wandte mich an einen der Aufwärter des Hauſes und verſprach ihm einen Antheil von meinem Verdienſt, wenn er mir etwas zu thun verſchaffen wolle. Er ging den Han⸗ del ein, und brachte mir bald darauf einen Brief, den ich nach einem andern Theil der Stadt hinbe⸗ ſorgen mußte; ich wurde im Laufe des Tages noch zu verſchiedenen andern Botſchaften und Beſtellungen gebraucht, und brachte am Abend, nach Abzug deſ⸗ ſen, was ich dem Aufwärter abzugeben verſprochen hatte, doch einige Groſchen mit nach Hauſe. Mit