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mit ſeinen Wuͤnſchen und Hoffnungen den Ahnun⸗ gen eines tiefern Lebens zugewandt; allein mein Hoffen war zagend, mein Sehnen ſchmerzvoll, weil mir die beſeligende Zuverſicht des chriſtlichen Glau⸗ bens fehlte. Jetzt aber fing ich, von Eliſen dazu aufgemuntert, an, die Bibel zu leſen, Anfangs nur mit ptuͤfender Aufmerkſamkeit, bald aber mit Liebe und Erbauung, und nun erkannte ich auch bald, daß ich, ob ich mich gleich ſtets fuͤr einen Bekenner der chriſtlichen Religion gehalten hatte, doch mit dem wahren Sinn und Geiſt des Chriſtenthums unbe⸗
eannt, und meine Seele den Strahlen ſeines göttli⸗
chen Einfluſſes verſchloſſen geweſen war.
Wie unter dem Schleier der Nacht der Thau des Himmels die Pflanze tränkt, damit ihre Bluthe ſich dem jungen Morgenlicht erſchließe, ſo wurde mir auch das Dunkel meines Schickſals zum Segen. Fe hüͤrfloſer ſich der Menſch hienieden fühlt, je na⸗ her iſt er Gott — ich habe das vfahren — ich W ſchweigen und anbeten gelernt.
Meine Frau fing allmaͤhlig an, ſich zu beſſern, und hoffte bald wieder Arbeit ſuchen zu könnenz ich entſchloß mich aber, Alles aufzubieten, um ihr noch darin zuvorzueilen, da es mir bei meiner neuen Sin⸗


