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erforſchlichen Rathſchluß Gottes gebetet, und zum er⸗ ſten Mal empfand ich jene namenloſe Gewißheit, daß mein Gebet zu Gott durchgedrungen ſei, die man ſelbſt empfunden haben muß, um ſie begreifen zu können. Worte gibt es fur dieſe allerlebendig⸗ ſten Erlebniſſe des innern Lebens nicht. —
Ehe ich nach Hauſe kam, uͤberfiel mich eine ſolche Mattigkeit, daß ich in eine Schenke eintreten mußte, mir ein Butterbrod geben zu laſſen. Ich wechſelte, um es zu bezahlen, einen Louisd'or, und konnte nun auch fuͤr Eliſe und fuͤr m inen Kleinen ein Flaſche Bier und ein Brod mit nach Hauſe nehmen. Ich ſetzte dies, als ich in unſer Zimmer trat, vor Eliſen hin, aber ich hatte nicht den Muth, ſie anzuſehen. Ihr Blick drang tief und forſchend in mein Gewiſſen. „Eduard,“ ſagte ſie mir, „Du haſt etwas Ungewoͤhnliches erlebt, was iſt mit Dir vorgegangen?“
unfähig, ſie zu täuſchen, ſah ich mich in die Nothwendigkeit verſetzt, ihr Alles zu geſtehen, und wie nur durch die Menſchenfreundlichkeit des Unbe⸗ kannten, der mir das Geld gegeben hatte, die Aus⸗ fuͤhrung meines Vorſatzes, ihn berauben zu wollen, verhindert worden ſei; wie mir aber auch dieſes als


