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zen wollte, und ich erkenne nun, daß ſein Macht groͤßer iſt als jede Noth, und daß der Menſch nie an ſeinem Erbarmen verzweifeln darf. So will ich denn nun auch ſtille halten, und nicht mehr murren, und mich nicht mehr ſträuben gegen das, was er uͤber mich vethaͤngt. Weiß ich doch nun uͤberzeugend, daß ein Auge uͤber mich wacht und daß ich ſeiner Barm⸗ herzigkeit, ſeiner Gnade vertrauen darf. Doch nicht nur mein Schickſal uͤbergebe ich von heute an in unbedingtem Vrtrauen in deine Haͤnde, o mein Gott, ſondern auch das Schickſal meines lieben Weibes und meines Kindes. Sie ſind ja mehr dein, als ſie mein ſein können — wie ſollteſt du ſie denn nicht mehr lieben, als ich ſie zu lieben vermag! — ſol⸗ len ſie aber nach deinem unerforſchlichen Willen ein Raub des Elendes und des Todes werden, o ſo gib mir die Kraft, auch darin deinen Willen ehren zu köͤnnen! Warum ſollte der Gott nicht tödten duͤr⸗ fen, der da Macht hat, zu einem Leben zu erwecken, das von keiner irdiſchen Trubſal mehr verduͤſtert werden kann! — 2
Ein Strom von Thraͤnen erleichterte hier mein gepreßtes Herz. Zum erſten Mal hatte ich aus voller Seele, mit unbedingter Ergebung in den un⸗


