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Freude, und mit unaus prechlicher Bitterkeit, mit wirklich feindſeligem Trotz begann ich dann mit Gott uͤbet die parteiiſche Austheilung ſeiner Gaben zu rechten. Waren Alle dieſe beſſer als ich? was hatte ich denn verbrochen, daß ſich die Schale des gott⸗ lichen Zornes uͤber mein gebeugtes Haupt leerte und der Fluch des Ewigen mich in die Tiefe eines hoff⸗ nungsloſen Elends ſtieß? Schien das Schickſal mich nicht durchaus den Geiern und Tigern zugeſellen zu wollen, die keine andere Wahl haben, als umzukom⸗ men, oder von Raubmord zu leben?
Eines Abends, als ich bitterer und verzweif⸗ lungsvoller denn je nach Hauſe kam, fand ich unſern
Hauseigenthuͤmer vor, der mir den ruͤckſtändigen
Hauszins abforderte, oder mir auf morgen Haus⸗ pfaͤndung ankuͤndigte, da er ſchon ſeit Wochen gegen mich deßhalb klagbar geworden war. Um ihn nur noch fuͤr einige Tage zu beſchwichtigen, gaben wir ihm Alles hin, was wir noch an Geld und Geldes⸗ werth aufzutreiben vermochten, ja ſeine Hartherzigkeit ließ mir auch nicht einen einzigen Groſchen, von dem mein Weib, mein Kind ſich noch einmal haͤtten ſaͤt⸗ tigen können, ehe wir uns zum Sterben nieder⸗ legten.


