Teil eines Werkes 
6. Band (1830)
Entstehung
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zett zu fühlen; ein Gefuhl, welches von dem des Einſamſeins, das ich ja ſeit ſo vielen Jahren habe, weit unterſchieden iſt. Meine Verwandten und die näheren Bekannten des Hauſes Behandeln meine Stimmung und den Ernſt meiner Lebensan⸗ ſichten als eine romanhafte Ueberſpannung, Folge meines Mangels an Welterfahrung und Menſchen⸗ kenntniß, von der ich, bei meinem Verſtande, wie ſie meinen, bald zuruͤckkommen und mich dann Lebens, wie ſie, erfreuen werde.

Dieſet Meinung bin ich nun zwar eben nicht; aber mein Verſtand ſagt mir, daß der Menſch das Leben in ſeiner Mannigfaltigkeit erkennen muß, um es gehörig wuͤrdigen zu lernen, und daß es mir, da ſich der Gang der Erfahrungen und Em⸗ pfindungen meines Herzens ſo fruͤhe zu einem in ſich beſchloßnen Zirkel rundete, nur vortheilhaft ſein kann, wenn mein Geiſt jetzt zu demſelben Ge⸗ ſchäft Gelegenheit findet, da er es, mit Gottes Huͤlfe, durch dieſe reichern und klarern Anſchauun⸗ gen des menſchlichen Lebens nicht verlernen wird, mit meinem Herzen in Friede und zu leben.

Wie koͤnnte mich auch dies vhtn und