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hende Jugend, wie die Ihrige, mit dem Schatten meines Schickſals grauſig zu verdunkeln. Sie wa⸗ ren meine erſte Liebe; Sophie ſoll meine letzte ſeinz nehmen Sie denn hier, an ihrem Grabe, Abſchied von dem Manne, der nach der Pruͤfung dieſer Stunde nichts mehr im Leben fuͤrchtet.“
„Muß das ſo ſein? und darf ich den Troſt und den Frieden der Liebe an keine Stunde Ihrer Zukunft binden?“ fragte ſie mit einem Tone, vor deſſen Wehmuth und Zärtlichkeit ſeine Seele zu er⸗ matten drohte. „Engelsſeele,“ rief er, „meine Rech⸗ nung mit dem Gluͤck muß abgeſchloſſen ſein, erbete fuͤr mich den Frieden, den ich Dir laſſe, und lege den Segen Deines reinen Herzens auf dies zerriſ⸗ ſene,“ und im Fluge ihre Stirn kuͤſſend entfloh er.
Heiß weinend breitete ſie ihm ihre Arme nach, doch vergebens. Nie ſah ſie ihn wieder.
Er ging nach Nordamerika und kaufte ſich in einer der fernſten und menſchenleerſten Provinzen die⸗ ſes Freiſtaates an. Eine wilde, aber große und herr⸗ liche Natur lohnte ihm dankbar die Liebe, mit der er ihr ſein Leben weihte. Die Erinnerungen ſeiner Jugend heiligten das Leben des Mannes, und für


