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barer Verzerrung entſtellten Geliebten begann um ſo ſchneller zu verbleichen, da Sophie ihm ſchonend die Wiederkehr dieſer Anfälle verſchwieg. Sie ſowohl, als Johanna, ſprachen ihm in ihren Briefen nur von Hoffnungen, daß Sophiens Kraͤnklichkeit den harten Sinn des Vaters erweichen werde, und ſo ward ihm ſein Leben wieder licht und froh.
Thereſe entzuͤckte ihn, als er ſie kennen lernte, durch ihre Kindlichkeit, ihren heitern Sinn und die Anlagen, die er in ihr zu entdecken glaubte; aber in ernſterer Beziehung erſchien ſie ihm bedeutungs⸗ los, und bei der Zartheit ihres Wuchſes noch mehr Kind, als ſie es eigentlich in dieſen Jahren des Ueberganges vom Kinde zur Jungfrau noch war. Nach einem Jahre geſtand er ſich auch, ſie habe ſich ſchnell entwickelt und ſei eins der liebenswuͤrdig⸗ ſten Madchen, die er kenne; ja, im dunklen Vor⸗ gefuͤhl, daß er gegen ſo viel Reiz wohl einer Schutz⸗ wehr beduͤrfen koͤnne, entdeckte er ihr und ihrem Vater ſeine Liebe zu Sophien, ohne indeſſen die Schwierigkeiten dieſer Verbindung deutlich auszu⸗ ſprechtn.
Dies Geſtaͤndniß ward auch fuͤr Thereſens rei⸗
nes Gemuͤth zur Aegide, doch ihn, den Ungluͤck⸗


