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Sie fuͤhlte es, der Schmerz werde ſie wahn⸗ ſinnig machen, wenn dieſer Rettungsverſuch vergeb⸗ lich bleibe, und doch trieb es ſie immer maͤchtiger, auch dies Letzte und Aeußerſte fuͤr ihn zu wagen. Wenn ſie auch nicht mehr geliebt war, ſo mußte doch ihr Anblick ihn erſchuͤttern, und ſie kannte, von ihrem eigenen Daſein losgeriſſen, keine Pflicht mehr, als die, für ihn zu leiden und ſich dem herb⸗ ſten Schmerz preis zu geben, ſobald daran die Mog⸗ lichkeit gebunden war, wohlthuend auf ihn wirken zu koͤnnen.
Da verſammelte irgend ein Anlaß eines Tages alle Officiere des Regiments zu einem gemeinſchaft⸗ lichen Male. Theodor trank ungewoͤhnlich viel und ſpielte dann ſpaͤt in die Nacht hinein mit all der ungemeßnen Heftigkeit, die jetzt zuͤgellos in ihm loderte. Durch die Große ſeines Verluſtes gereizt, ward er zankſuͤchtig und es kam zwiſchen ihm und
einem ſeiner Cameraden zum Wortwechſel, den die
beſonnene Maͤßigung des Letztern und die Einmiſchung der Anweſenden vergeblich beizulegen ſuchte.
Theodor glaubte ſich beleidigt und drang dem Gegner ſeinen Säbel auf. Vergeblich weigerte ſich


