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zur Weihe eines neuen Lebens. Sie fuͤhrte ihn zu ſeiner, ſeit Jahren vernachläſſigten und von ihm im wahren Sinne des Wortes nie gekannten Frau zu⸗ ruͤck, und er fand in ihrer Liebe und in ſeinen Kin⸗ dern nun ein ihm ganz neues, friedlich ſchones Gluͤck. Aus dieſer ſichern und verſtaͤndigen Gruͤn⸗ dung und Anerkennung des Menſchlichen in ſei⸗ ner Beſtimmung ging ihm nun auch fuͤr ſeine buͤr⸗ gerlichen Verhaͤltniſſe ein beſſerer Sinn auf. Was ihm aber auch nun im Leben gelang, wie kraͤftig auch ſein Selbſtgefuͤhl und das Bewußtſein zweck⸗ maͤßiger Thaͤtigkeit in ihm erbluͤhten, ſo blieb doch in ſeinem Herzen das Gefuͤhl lebendig, dies Alles ſei und bleibe ein langes Echo des durch Thorilde in ihm geweckten Accordes, und er hing mit eben ſo reiner, als inniger Verehrung an ihr. Daher auch jetzt die tiefe und ſchmerzliche Bewegung, mit der er vor der Ausfuͤhrung ihres, nur von ihm ge⸗ kannten Entſchluſſes bangte, ſich nach dem Verluſt ihres Vermoͤgens, und ehe dieſer noch bekannt werde, in irgend eine einſame Verborgenheit vor dem Mit⸗ leiden der Menge, der Theilnahme ihrer Freunde und dem Gefuͤhl huͤlfloſer Abhaͤngigkeit zu retten. Sie hatte ihm ihre Lage vertraut, weil ſie eines zu⸗


