Teil eines Werkes 
5. Band (1830)
Entstehung
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und noch nicht vergeſſene Graäͤfin ihn dem Guts⸗ herrn zur Anſtellung empfohlen habe.Gott, du gibſt mir viel! rief ſie freudig,ich kann heut noch zwei Gluͤckliche machen ach, vielleicht die letzten, die es mir vergoͤnnt wird, zu ſehen! Hier fuͤllte ſich ihr Auge mit Thraͤnen, und ſie verſank in ein tiefes, wehmuthvolles Sinnen, welches ihren Zuͤgen allmählig einen bis zur Schwermuth ſich verduͤſtern⸗ den Ausdruck gab, als die Thuͤr ſich oͤffnete, und der Präſident Likolf hereintrat, an jeder Hand eines ſei⸗ ner himmliſch ſchoͤnen Kinder.Ich bringe Ihnen hier meine Kinber, ſagte er mit dem Tone der zaͤrtlichſten Ehrfurcht,Sie haben ihnen den Vater wieder gegeben, laſſen Sie ſich dafuͤr ihren Dank und ihre Wuͤnſche zum heutigen Tage gefallen. Selig wie ein Engel, bog ſich Thorilde zu den Kindern nieder, um ſie an ihr Herz zu druͤcken. Nie war ſie Likolfen ſo uͤberirdiſch ſchon erſchienen! ſeine Kinder in ihren Armen, an ihrem Herzen, beide holde Weſen mit der an Unwiderſtehlichkeit des Zaubers einzigen Lieblichkeit der Kindheit ſie ſchmei⸗ chelnd umfaſſend, und ihr die Worte wiedelholend, die das Herz des Vaters ſie gelehrt hatte, und dieſe edle treffliche Frau, die nur Gluͤck und Friede um