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Verſchwiſterung zum gemeinſchaftlichen Fortgange auf der Bahn des Guten und des Schönen, und da mir das Gluͤck ward, bei den Meiſten von Euch das Band zu knupfen, das Euch an einander bindet, ſo ſei es mir auch vergönnt, Euch zum An⸗ denken dieſes Tages in dieſen Ringen ein Pfand zu reichen, daß Keine von Euch je an der Hand der An⸗ dern erblicken möge, ohne ſich unſers Bundes und meiner Liebe zu erinnern. Wer weiß, wie bald das Schickſal vielleicht trennend zwiſchen uns tritt; doch von ihm unangefochten, beſtehe die ſchone Gemein⸗ ſchaft unſerer Herzen und unſers Strebens, und in ihr der beſte Theil meines Lebens und meines Gluͤckes.“
Hier wurde der ſanfte Schimmer in Thoril⸗ dens Augen zu Thränen, die rein und klar, wie die Thautropfen an einer Roſe, uͤber ihre Wangen floſ⸗ ſen; ſie gewann indeſſen in den Umarmungen ihrer Freundinnen bald ihre heitre Ruhe wieder, wenn gleich die Unterredung während des mit ihnen ein⸗ genommenen Fruͤhſtuͤcks das Gepräge jenes gefuhl⸗ vollen Seelen ſo wohlthuenden Ernſtes behielt, der gemeinhin die meiſten Herzensfteuden, die edelſten Geiſtesgenuͤſſe begleitet.


