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nen! — er ſank vor ihr nieder, und ihre Hände an ſeine Augen druͤckend, fliſterte er leiſe: „Amala, ich kann wieder weinen!“
„Und mit dieſem Segen,“ fuhr er fort, „ent⸗ laß mich, Du Heilige — mein Herz bringe ich Dir zuruͤck, ſobald es den Frieden gewonnen hat, den Du ihm verheißeſt.“
Als Amala im Morgenroth wieder auf der Klippe ſtand, flog das Schiff, das ihn trug, ſchon am fernen Horizont dahin, und ihre Thraͤnen folg⸗ ten ihm nach.
gwei Jahre nach Marabelli's Abreiſe erhielt Amala von einem aus Indien kommenden Schiffer eine goldene Kapſel und folgenden Brief:
„In der Stunde, wo ich Dich verließ, ge⸗ lobte ich, Dir mein Herz zuruͤck zu bringen⸗ wenn es den Frieden gefunden habe, den Dein Gebet fuͤr mich erflehete, und wenn Du dieſes Blatt erbrichſt, iſt es nun in Deinen Haͤnden; es hat Ruhe gefunden und ſchlaͤgt nicht mehr. Erſchrick nicht vor dieſen Worten, freue Dich, daß mein Friedensengel zugleich mein Todes⸗


