Teil eines Werkes 
2. Band (1830)
Entstehung
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ſelbſt um Dich zu kämpfen, Dein Schickſal zu thei⸗ len, welches es auch ſei. Willſt Du in menſchen⸗ leeren Wuͤſten leben, ſo ſind mir die Eisſteppen Sibiriens, der gluͤhende Sand Afrika's gleich will⸗ kommen ich will nichts als Dich lieben, mit Dir trauern und mit Dir untergehn, wenn ich Dich nicht retten kann. Aber glaube mir, es gibt Einen Troſt, dem Deine Seele nicht ewig verſchloſſen blei⸗ ben wird der Strahl des goͤttlichen Erbarmens wird Dich treffen, der Thau der goͤttlichen Gnade Dich erquicken wenn meine Liebe, die Liebe des endlichen Herzens, ſchon ſtärker iſt, als Dein Schick⸗ ſal, o Geliebter, wie könnte dann die ewige Liebe ſich Dir unbezeugt laſſen? wie duͤrfte eine Seele wie die Deinige ihr verloren gehen? Im Namen des Gottes des Friedens verheiße ich Dir Frieden, und daß Du nicht von hinnen ſcheiden wirſt, ohne die verſoͤhnende Wunderkraft des Glaubens und der Gnade empfunden zu haben!

Sie war aufgeſtanden, und die eine Hand auf Marabelli's Schulter legend, hob ſie die andere be⸗ theuernd gen Himmel er blickte zu ihr auf heiliger Ernſt und erhabene Begeiſterung ſtrahlten aus ihren Blicken, ſeine Augen fullten ſich mit Thra⸗

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