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engel war. Liebe! ich koͤnnte Dir viel ſagen von dem, was ich tief innerlich erlebt habe ſeit dieſer Trennung: allein die Minuten ſind mir nur noch ſparſam zugetheilt; denke Dir mich wie einen Elenden, der ſich nach hoffnungslo⸗ ſem Herumirren doch endlich ein Eiland der Ruhe erkaͤmpft hat, aber ein menſchenleeres. Das Meer bricht ſich tobend an ſeinen Kuͤſten, der Sturm durchheult es und kalte Schauder durchſchuͤtteln den Einſamen, dem es zur Ruhe⸗ ſtätte geworden iſt — und ferne, ſerne tief unten am Horizont, ihm unerreichbar und doch ſeiner Sehnſucht ſo nahe, dämmert das Land, wo ſeine Palmen gruͤnen, und troͤſtend kommt in ſeinen Träumen ein Engel zu ihm und ge⸗ leitet ihn hinübet, und er kann wiedet dieſen Engel lieben und vor ihm weinen.“
„Tief moͤchte ich es in Deine Seele druͤcken, was Du mir geworden biſt. Keins Deiner Worte, keiner Deiner ſonſt traurenden und doch ſo unendlich liebevollen, innig ſegnenden Blicke iſt mir verloren gegangen, ich trage ſie noch alle im Herzen und vertraue ſterbend dem Ur⸗ quell, aus dem die Liebe in Deine Seele ſich
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