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verheirathen, und ſei Willens, viel fuͤr ſie zu thun, ſo ſammelte ſich bald eine Schar Bewerber um ſie her. Ich beſchäftigte mich viel mit ihr, da ſie ſchon durch ſich ſelbſt eine bedeutende Erſcheinung warz ſie zog mich nicht blos an, ſie frſſelte mich ſogar, wenn Du willſt, doch hatte ich den Gedanken einer nähern Verbindung unter uns noch nie ernſthaft ins Auge gefaßt, als der König, der mir ſehr wohl will, ſie meinem Vater fuͤr mich vorſchlug. Alles ſprach fuͤr dieſe Verbindung; ich ſelbſt haͤtte durch⸗ aus nichts Nennenswerthes dagegen einzuwenden vermocht, und ſo war denn, ehe ich mir es verſah, das Loos über uns geworfen, und unſere Verlobung ward am Geburtstage des Koͤnigs bekannt gemacht. Ich war am Morgen dieſes Tages ſehr heiter, und vehandelte die ganze Sache, wie ſie behandelt ſein wollte; als ich aber, noch ehe ich zu meiner ſchoͤnen Braut fuhr, ihr fuͤr das erhaltene Jawort zu dan⸗ een, in das Zimmer meines Vaters trat, o Leo, da loſete ſich vor ſeinem Segen, ſeiner frommen Ruͤhrung die Rinde um mein Herz, und mit naſ⸗ ſen Augen trat ich in zaͤrtlicher Erweichung bei Laura ein. Hätte ſie mich in den Gefuhlen dieſer Stunde verſtanden, hätte ſie mich nur geſchont, ſo waͤre jetzt


